Donnerstag, 18. August 2016

Wie auf Rhodos: Auberginenröllchen mit Ziegenkäse-Nuss-Füllung



Wie die Zeit vergeht - und der Sommer! Nun ja, Sommer haben wir hier in Italien noch bis mindestens Ende September. Ein bisschen wehmütig blicke ich allerdings auf die 10 Tage Rhodos Ende Juli, Anfang August zurück. Urlaub sollte es sein, letztlich war er das aber nur für mich, ein etwas eingeschränkter und einsamer Urlaub, denn mein Mann hat - Ihr erratet es - gearbeitet. Wenigstens das Abendessen konnten wir zu zweit genießen; oft dabei sehr spät, denn mein Mann ist während unseres Inselaufenthalts auch schon einmal "kurz" nach Athen geflogen. Rund 1400 Kilometer hat er bei seinen Terminen in diesen Tagen zurückgelegt; das muss ihm auf so einer relativ überschaubaren Insel erst einmal jemand nachmachen!
Nun sind schon wieder einige Tage vergangen, seitdem wir auf Rhodos waren, und der italienische Sommer hatte wie in jedem Jahr seinen Höhepunkt an Ferragosto, den wir allerdings in gemütlicher Zweisamkeit bei Rouladen, gefüllt nach "deutscher Art" mit Gürkchen, Zwiebeln, Speck und Senf, zu Hause begangen haben. Der Freezer musste leergegessen werden, denn bei der  Eisherstellung, siehe vorigen Post, war mir ein Missgeschick passiert. Ich hatte die Tür nur nachlässig geschlossen, wir waren für einen Tag in Siena, und als wir am späten Abend wieder nach Hause gekommen waren, entdeckten wir das Ärgernis: es taute! Und das bei diesen Temperaturen im Haus! Also musste in den kommenden Tagen alles aufgefuttert werden - frei nach dem Motto: Alles muss raus! Es wurde eine Fleischorgie: Rouladenfleisch, das gab es dann jeweils einmal "italienisch", einmal "deutsch" gefüllt, Hähnchenkeulen - eben was sich so ansammelt und was man für den August so hortet, wenn die Metzgereien oft geschlossen bleiben.
Die Lust auf Vegetarisches war anschließend groß. Gelegenheit, endlich die feinen Auberginenröllchen nachzumachen, die ich auf Rhodos gegessen hatte. Auch bei unserem jüngsten Aufenthalt bei den Hellenen ist uns wieder positiv aufgefallen, wie wunderbar man auch in schlichten Tavernen essen kann. Die griechischen Köche haben einfach ein Händchen für den Umgang mit Kräutern und Gewürzen, und in der gehobenen Gastronomie überrascht immer wieder der Mut zu Neuinterpretationen griechischer Traditionsgerichte.
Ein genaues Rezept hatte ich für diese Röllchen nicht, da musste ich mich beim Nachkochen schon auf die Erinnerungen meiner Zunge verlassen. Als Kraut meinte ich Dill herausgeschmeckt zu haben, aber dieses Kraut habe ich in diesen Tagen vergeblich in Rom gesucht; überhaupt hat man es hier nicht so mit Dill. Statt dessen musste wildes Fenchelkraut herhalten, dennoch empfehle ich jedem, der dieses Gericht nachkochen möchte, auf Dill zurückzugreifen.




Zutaten
(für zwei Personen)

1 Aubergine, ca. 400 g
400 g stückigen Tomaten, "polpa di pomodoro"
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
100 g Ziegenfrischkäse
30 g Walnüsse
1 El Pinienkerne
1 El gehacktes Fenchelkraut (im Original: Dill)
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
1/2 Tl Zucker
2 El geriebenen Gruyère
Olivenöl extra vergine

Die Aubergine längs in dünne Scheiben schneiden, diese in in Sieb legen, mit Salz bestreuen und eine halbe Stunde lang ziehen lassen. Danach abbrausen und die Scheiben trockentupfen.
Auberginenscheiben portionsweise in Olivenöl von beiden Seiten anbraten, zwischen Küchenpapier schichten und auskühlen lassen.
Für den Sugo die Schalotte und die Knoblauchzehe fein hacken und in Olivenöl glasig dünsten lassen. Die Tomaten dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und dicklich einkochen lassen (ungefähr 20 Minuten).
Den Backofen auf 180 Grad  vorheizen, den Grill zuschalten.


Walnüsse mit dem Wiegemesser hacken (einen El davon zur Seite stellen) und mit dem gehackten Fenchelkraut (Dill) und den Pinienkernen unter den Ziegenfrischkäse mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Auberginenscheiben mit jeweils einem Klacks der Käsecrème versehen und aufrollen. Die Röllchen in feuerfeste Förmchen geben, mit dem Sugo übergießen und den geriebenen Gruyère darüberstreuen.
10-15 Minuten im Ofen gratinieren. Vor dem Anrichten mit den restlichen gehackten Walnüssen bestreuen.

♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Donnerstag, 11. August 2016

Dammi il cinque! Gelato di cocco e lamponi



Es gibt wieder etwas zu feiern! Und da kommt man nicht mit leeren Händen anspaziert, besonders wenn die liebe Petra von Obers trifft Sahne ihren fünften Bloggeburtstag feiert!

 Herzlichen Glückwunsch! 

Statt Blumen, Torten oder Schampus bringe ich als "Italienerin" im beliebtesten Monat Italiens, dem Ferienmonat August, natürlich Eis mit. Das kühlt ab - und falls es in Deutschland nicht so drückend heiß wie hier sein sollte, so lässt der eiskalte Genuss schnell vom Süden träumen.
Bei dem Blogevent von Petra dreht sich alles um die Zahl Fünf - "Give me five", so  das Motto. Und "dammi il cinque" heißt das auf Italienisch. Perfekt, denn mehr als fünf Zutaten braucht dieses Eis nicht. Obwohl ich auch als Kind schon nicht so besonders versessen auf Eis gewesen war und mir auch heute noch nur ab und an ein Eis gönne, so ist es diese Sorte, die mich um den Freezer herumschleichen lässt! Selbstbeherrschung ist hier gefordert, denn meine Lieblingsbeeren gehen hier eine allzu verführerische Liaison mit den Kokosaromen ein.
Ohne Ei und ohne Milch ist es zudem vegan. Und auch wenn es nicht so geschmeidig wie ein Parfait oder industriell hergestelltes Eis ist, der Geschmack macht diesen kleinen "Schönheitsfehler" wieder wett. Ich habe dieses Himbeer-Kokos-Eis auch schon in kleine Eis-Förmchen gefüllt: ein Griff in den Freezer - und schon kann die Schleckerei beginnen!



Zutaten

400 ml Kokosmilch
250 g Himbeeren
1 Limette
100 g Zucker
50 ml Agaven-Sirup
________________
= 5 


Himbeeren vorsichtig waschen. Limette auspressen (bei unbehandelter Limette auch noch die Schale abreiben) und den Saft (und eventuell Abrieb) zu den Himbeeren geben.
Kokosmilch, Zucker, Agaven-Sirup und die Hälfte der Himbeeren mit einem Pürierstab aufmixen. Dann die verbleibenden Himbeeren hinzufügen und nur mit einem Löffel unterrühren.
Die Masse in eine Eismaschine füllen und je nach Gerät weiterverfahren.
Vor dem Servieren kurz antauen lassen.
Wer mag, kann das Eis noch mit Himbeeren und ein paar Kokosraspeln dekorieren.



Rezept gefunden im Corriere della sera vom 7. August 2015








♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Sonntag, 24. Juli 2016

Kräuterige Resteverwertung: Frittata alle erbe aromatiche



Weil es auf unserer Terrasse zu heiß für die Kräuterzucht ist, kaufe ich immer wieder Kräuter in kleinen Töpfen, die ich entweder in der Küche hin- und herschiebe oder auf eine Fensterbank stelle. Ein ideales Plätzchen hätten die Töpfe ja auf einem kleinen Tisch gefunden, aber da hatte ich die Rechnung ohne Kringel, meiner kleinen schwarzen Katze, gemacht.
Die fand das Grünzeug nämlich überaus verlockend, sprang stets auf den Tisch und naschte genüsslich.
Die Kräuter sind nun erneut auf eine unserer wenigen Fensterbänke umgezogen, Kringel bekommt Katzengras - und alle sind wieder zufrieden. Sollte man meinen - nur litten die Pflänzchen während unserer einwöchigen Reise nach Deutschland noch mehr als unter der Gier von Kringel, auch wenn eine liebe Bekannte ab und an die Töpfchen mit frischem Nass versorgte.
Ein wenig trocken geworden, konnte ich die verschiedenen Kräuter trotzdem noch für ein schönes, typisch italienisches Omelette verwenden. In kleine Quadrate oder zu Rauten geschnitten, findet man Frittate oft als Bestandteil gemischter Antipasti, besonders in der etwas einfacheren, ländlichen Küche. Auch kann man sie wunderbar zum Aperitif als Fingerfood reichen. Für uns war diese Frittata, begleitet von einem erfrischenden Tomatensalat, eine vollständige und leichte Mahlzeit bei der drückenden Hitze, die zur Zeit in Rom -  und vor allem in meiner kleiner Küche - herrscht. Ich habe eine relativ große Form genommen, so dass die Frittata ziemlich dünn ausgefallen ist. Wenn man sie höher möchte, einfach eine kleinere nehmen und eventuell die Backzeit um wenige Minuten verlängern.





Zutaten
(für zwei Personen; als Antipasto reicht die Menge für vier. Maße der Form: 23x30 cm)

6 Eier
1 Schalotte
3 El frische gehackte Kräuter
(Thymian, Rosmarin, Salbei, glatte Petersilie, Basilikum, Minze, Majoran)
1 El Butter + Butter für die Form
2 El Parmigiano Reggiano, frisch gerieben
2 El Panna da cucina (dicke italienische Kochsahne)
Salz, frisch gemahlener Pfeffer




Die Schalotte in kleine Würfelchen schneiden und in der Butter glasig anschwitzen. Abkühlen lassen.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Form mit Butter ausstreichen.
Kräuter waschen, trockentupfen, von den Stielen zupfen und mit dem Wiegemesser fein hacken; man benötigt ungefähr drei El gehackte Kräuter.
Eier mit dem geriebenen Parmesan und der Sahne verquirlen. Kräuter und Schalotten hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Eiermasse in die vorbereitete Form gießen und im Ofen ca. 15 Minuten backen (variiert je nach Größe der Form, also alles gut im Auge behalten!).
Die Frittata etwas abgekühlt in Stücke schneiden. Sie schmeckt lauwarm oder auch kalt.





♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Freitag, 8. Juli 2016

Sommerliche Röllchen: Involtini di Bresaola e Caprino



Wie alle Jahre wieder hat die römische Julihitze meine Küche in einen Glutofen verwandelt. Außerhalb unserer klimatisierten Wohnung ist es gar so schwülheiß, dass mir das Atmen schwerfällt. Leider ist die Küche der einzige Raum, in dem kein Klimagerät mehr Platz findet. Gekocht wird trotzdem - naja, fast immer. Aber gestern Abend gab es "kalte Küche" zum Fußballspiel, das ja leider das Aus für "die Mannschaft" nach sich zog. Trotzdem: Gut haben sie gespielt, unsere Jungs! Der französischen Mannschaft gratuliere ich zum Sieg, und ich werde ihr beim Endspiel am Sonntag die Daumen drücken.
Während des Spiels haben wir geschlemmt: Aus Kampanien mitgebrachte Büffelmozzarella sowie Scamorza affumicata, eine geräucherte Käsespezialität. Und Trüffelkäse ... und Weichkäse aus dem Piemont ... und Ziegenkäse - das alles stand zu Auswahl. Unser ganzer Kühlschrank ist voller Käse zur Zeit! Um den Ziegenkäse habe ich etwas Bresaola gewickelt, damit's nicht so auffällt mit dem Käsewahn, und alles mit viel Grünzeug und Vitaminen in Form von Orangen dekoriert.
Ihr seht schon: Meine Liebe zu Käse!
Es gibt so "Basics" im unserem Kühlschrank, die ich praktisch immer vorrätig habe. Neben diversen Käsesorten (darunter immer ein Stück Parmigiano), Oliven und getrockneten, in Öl eingelegten Tomaten horte ich oft auch die Schinkenspezialität Bresaola, mit der ich mir gerne eine schnelle und leichte Mahlzeit zubereite; gerade in den Sommermonaten. Der klassische Teller Bresaola, auch in römischen Restaurants auf fast allen Speisekarten zu finden, sieht dabei so aus.
Diesen mageren, luftgetrockneten Rinderschinken aus der Lombardei, ziehe ich gewöhnlichem Schinken oft vor. Schon als Kind liebte ich Bündnerfleisch, weil ich da keinen  Fettrand abpulen musste. Bresaola della Valtellina, so die korrekte Bezeichnung, schmeckt etwas milder als Bündnerfleisch, trotzdem ist die Verwandtschaft dieser beiden Spezialitäten offensichtlich. Das norditalienische Veltlin (Valtellina), Heimat dieser Spezialität, gehörte einst zu dem Freistaat der Drei Bünde im heutigen Gebiet von Graubünden, daher auch der Name Bündnerfleisch. Allerdings gibt es für die Bezeichnung auch andere etymologische Erklärungsversuche.
Für diese Röllchen bietet sich die geschmeidigere Bresaola an, die man gut zu Röllchen drehen kann und im Geschmack nicht so dominiert. Wer das etwas strenge Aroma von Ziegenfrischkäse nicht mag, kann auch einen italienischen Frischkäse aus Kuhmilch, wie etwa Robiola, verwenden.
Und fertig ist ein wunderbares Antipasto, passend für alle Jahreszeiten - oder eben ein leichtes Hauptgericht für heiße Tage.





Zutaten
(für vier Personen)

200 g Bresaola
250 g Ziegenfrischkäse
1 Orange
80 g Rucola
2 El Pistazienkerne, ungesalzen
2 El Olivenöl extra vergine
Salz, frisch gemahlener Pfeffer


Rucola waschen und trockenschleudern. Auf den Tellern verteilen.
Eine Scheibe Bresaola mit etwas vom dem Frischkäse bestreichen, eine zweite Scheibe darauflegen und ebenfalls mit Frischkäse bestreichen und dann die Scheibe aufrollen. Die fertigen Involtini in der Mittel quer halbieren und auf den Salat legen.
Orange filettieren, Saft auffangen. Pistazien grob hacken.
Orangenfilets auf den Tellern verteilen.
Aus dem Orangensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer eine Vinaigrette rühren und über die Röllchen und die Rucola träufeln. Mit den grob gehackten Pistazien bestreuen.


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Mittwoch, 6. Juli 2016

Trostpasta für den "traurigen Italiener": Papiri con pesto di pistacchio e menta con zucchini e fiori di zucca



Der Schock sitzt tief, und er musste erst einmal verdaut werden. Doch jetzt gibt es einen Teller Trostpasta für den "traurigen Italiener". Über diesen Suchbegriff ist in diesen Tagen jemand auf meinem Blog gelandet.
Ihr habt es ja alle mitbekommen: die Italiener sind draußen. Wir haben ihre Niederlage am vergangenen Samstag auf Ischia miterleiden dürfen. Umgeben von Italienern inklusive der italienischen Bildungsministerin fieberten wir als einzige Deutschte mit - für "die Mannschaft" natürlich. Die Preisverleihung, zu der wir nach Ischia eingeladen waren, wurde nach hinten verschoben und somit zu einer nächtlichen Veranstaltung nach dem Fußballkrimi, bei dem es die sonst so förmlichen Italiener kaum auf den Sitzen hielt. Allein die Ministerin bewahrte Contenance.
Nun gibt es also, nach den Grissini, Pasta als zweiten Beitrag für den Blogevent von Peter vom Blog Aus meinem Kochtopf. Sicher gab es auch für die italienischen Spieler erst einmal einen großen Teller Pasta nach ihrer traurigen Rückkehr in die Heimat. Pasta hat ja so etwas Tröstliches! Vielleicht hätte ich als ersten Beitrag ein Pastagericht veröffentlichen sollen, denn eine gute Portion Kohlenhydrate hätte die "alten" Jungs der Squadra Azzurra vielleicht noch einmal zu Höchstform auflaufen lassen. (Könnte man mir jetzt als Taktik auslegen...)
Mister Kick hat übrigens immer noch nicht seinen Weg in die Ewige Stadt gefunden. Ich will ja keine Vorurteile schüren, aber italienische Post halt. Vielleicht ist Mister Kick auch nur einfach weiter ans Meer gereist und lässt es sich gutgehen. Vielleicht kommt er aber auch rechtzeitig zur nächsten Weltmeisterschaft an. Und der "traurige Italiener" hat dann hoffentlich sein Trauma auch wieder überwunden.




Zutaten
(für 2-3 Personen)

Pesto

120 g Pistazien
50 g geschälte Mandeln
30 g Parmigiano Reggiano, frisch gerieben
ein Händchen voll Basilikumblätter
ein Händchen voll Minzblätter + Blättchen für die Deko
Olivenöl extra vergine, ca. 130 ml
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Die Mandeln in einer beschichteten Pfanne kurz anrösten. Ein paar Pistazien zur Seite legen.
Die übrigen Zutaten in einem Mixer zu Pesto verarbeiten, dabei soviel Olivenöl hinzufügen, bis das Pesto geschmeidig wird. Es dürfen gerne noch ein paar gröbere Stückchen Mandeln und Pistazien vorhanden sein. Von dem Pesto verwendet man ungefähr 4-5 Eßlöffel. Der Rest hält sich, mit Olivenöl bedeckt, ein paar Tage im Kühlschrank frisch.

6 Zucchini mit Blüten*
Olivenöl extra vergine
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

250 g Pasta, z.B. Papiri

Die Zucchiniblüten abtrennen, Stempel herausnehmen und Blüten unter fließendem Wasser säubern. Bis zur Verwendung in einem Schälchen mit kaltem Wasser aufbewahren; welke Blüten gehen dadurch wieder etwas auf.
Die Zucchini in Scheiben schneiden und in Olivenöl scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Pasta al dente kochen, abgießen und in der Pfanne mit den Zucchini vermischen. Zucchiniblüten längs in Streifen schneiden und mit dem Pesto unter die Pasta heben.
Restliche Pistazien grob hacken und über die Pasta streuen. Mit ein paar Minzblättchen belegen.

Wieso die Pastasorte diesen ungewöhnlichen Namen hat, kann man hier erkennen:




*Wenn ich Zucchiniblüten verwende, so nehme ich für gewöhnlich die männlichen Blüten. Man erkennt sie an den Stielen, auch sind sie größer.

Männliche Zucchiniblüten


Weibliche Blüten sitzen an den Zucchini selbst. Leider sind sie oft schon verblüht, wenn sie auf den Markt komme. Aber dann entdeckte ich in einem Feinkostladen herrliche Exemplare.

Weibliche Zucchiniblüten



Blogevent EuropaKochen 2016 - Wir kochen uns durch Europa


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane
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