Mittwoch, 13. Februar 2013

Wokken wo sonst die Pasta schmurgelt: Szechuan-Hühnchen in Tahin-Sauce



"Ran an den Wok", heißt es bei Sandra "From Snuggs Kitchen"!
Ein Wok ist bei ihr eingezogen, und so sucht sie Tipps, Tricks und vor allem Rezepte für das neue Küchenmitglied. Zorra vom  Kochtopf  ist Gastgeber des Events, und ich bin sicher, dass bis zum 15. Februar eine nette Sammlung von Wokgerichten zusammengetragen werden wird, was man bereits an den vielen Kommentaren sehen kann.
Nun besitze ich leider keinen Wok, dafür aber eine große Pfanne, die ich für Pastagerichte brauche, da ich nach italienischer Tradition die Pasta immer eins bis zwei Minuten vor Ende der "offiziellen" Garzeit abgieße und dann zum Sugo in die Pfanne kippe. Da zieht die Pasta dann schön nach und nimmt den Sugo auf. Jene  wokähnlichen Pfannen heißen hier auch "Saltapasta".
Heute wurde die Pfanne mal wieder zweckentfremdet, und exotische Aromen zogen durch das altehrwürdige römische Gemäuer...



Zutaten (für 2-3 Personen)

  • 500 g Hühnchenbrust
  • 1 frische Chilischote (oder eine getrocknete)
  • 40 g Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1-2 weiße Zwiebeln
  • 1 kleine Salatgurke
  • 300 ml Hühnerbrühe
  • 6 El Weißweinessig
  • 6 El Sojasauce
  • 2 El Tahin (Sesampaste)
  • 1-2 El brauner Zucker
  • helles Sesamöl
  • 1 El Szechuan-Pfeffer


Den Szechuan-Pfeffer in einer beschichteten Pfanne kurz anrösten und in einem Mörser zerreiben. Zur Seite stellen.
Das Hühnchenbrustfleisch in grobe Würfel schneiden. Knoblauchzehen, und Ingwer fein hacken, die beiden weißen Zwiebeln halbieren und längs in Spalten sowie die Frühlingszwiebeln schräg in Ringe schneiden (etwas von dem Grün zur Seite stellen). Die Chilischote entkernen und in feine Streifen schneiden.
Das ist die übliche Schnippelarbeit bei asiatischen Gerichten, aber hat man das erst einmal erledigt, geht es superschnell weiter.
In einer großen Pfanne - oder eben einem Wok - das Sesamöl erhitzen und das Hühnerfleisch sowie die Chilischotenstreifen hineingeben und ungefähr fünf Minuten scharf anbraten. Danach das kleingeschnittene Gemüse und den Ingwer hinzugeben und weitere drei Minuten braten.
Essig, Sojasauce, Tahin und Zucker verrühren und mit der Hühnerbrühe zu Fleisch und Gemüse in die Pfanne geben und fünf Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit Gurke der Länge nach halbieren, entkernen, in Spalten schneiden und in die Pfanne geben. Mit dem Szechuan-Pfeffer abschmecken und mit dem zur Seite gestellten Grün der Frühlingszwiebeln bestreuen.
Dazu passt Basmati-Reis.



Rezeptquelle: Frei nach einem Rezept der Zeitschrift "Freundin" aus dem Jahr 2001


Blog-Event LXXXIV - Ran an den Wok (Einsendeschluss 15. Februar 2013)


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Kommentare:

  1. Das klingt köstlich, Ariane, ich merke das für nach Ostern vor!!

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    1. Freut mich, Kerstin, wenn's Dir gefällt :-)!
      War eine schöne Gelegenheit, mal wieder asiatisch zu kochen.
      Saluti
      Ariane

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  2. Mhhh da kommt zu später Stunde noch Hunger auf, bei deinen tollen Bilder! Salatgurke kenne ich so nicht, noch nicht.
    Liebs Grüessli
    Irene

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    1. Die Salatgurke fand ich seinerzeit auch ungewöhnlich und war eher skeptisch, aber sie ist ein schöne knackige Beigabe. Schön, wenn's Dir gefällt :-)!
      Saluti
      Ariane

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  3. Antworten
    1. In Italien muss man selbst ran an den Wok :-), denn es gibt sehr wenige, wirklich gute ethnische Restaurants - sehr zu unserem Leidwesen.
      Saluti
      Ariane

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  4. Sehr lecker! Ich mag Sesam, daher steht auch immer etwas Tahin im Schrank :)

    Hühnchen mögen wir auch, das wird bald nach gewokt.

    Vielen Dank für Deinen leckeren Beitrag und die Teilnahme am Event!

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    1. Danke, Sandra, für den schönen Event! Da habe ich gerne mitgemacht!
      Tahin ist wirklich etwas Feines, und ergibt in diesem Gericht eine wunderbar sämige Sauce.
      Saluti
      Ariane

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  5. Das sieht zum einen super lecker aus, zum anderen reizt mich die Gurke darin und mit Tahin kann man mich sowieso hinter jedem Ofen hervorlocken. Vorgemerkt.
    Danke Ariane
    lg
    grimmel

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    1. Liebe grimmel, Tahin könnte ich einfach so löffeln - ich liebe es! Freut mich, wenn Dir das Rezept gefällt!
      Saluti
      Ariane

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  6. Da haben wir dann ja schon wieder eine Gemeinsamkeit. Auf Zypern leben wir fast auschliesslich davon; und das Tahin ist echt sagenhaft und ich habe bisher boch nichts vergleichbares gegessen. Slebst beim nachmach Versuch bin ich nicht anssatzweise dran gekommen. Aber irgendwann werde ich den Zyprioten ihr Geheimnis entlocken; und dann lass ichdich teilhaben.
    lg grimmel

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    1. Tahin aus Zypern, das kannte ich noch nicht, und ich freue mich schon, wenn Du das Geheimnis lüftest :-)!
      Saluti
      Ariane

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